SeminarANGEBOT


Die autonome Bewegungsentwicklung - Entwicklungsstufen der Bewegung theoretische Grundlagen und praktische Übungen
Die Entwicklung der Bewegungsfähigkeiten eines Kindes ist mehr als Liegen Krabbeln Stehen Gehen. Gerade den Phasen dazwischen gilt es mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn hier entwickelt das Kind seine Bewegungsfähigkeit weiter, trainiert feinste Muskeln, erlebt Frustration und Erfolg. Das Entdecken und Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten ist bedeutsamer als jedes angeleitete Spielen. Geborgen in einer anregenden Umgebung kann das Kind sich aus eigener Initiative gemäß seinen Interessen und seinem Zeitmaß bewegen und spielen. Dafür ist es wichtig, dass die Pädagogin die Bedürfnisse des Kindes erkennt und es in abwartender und wohlwollender Haltung begleitet.


"Wenn Kleinkinder in Konflikt geraten Säuglinge und Kleinstkinder entwickeln sich - vom Ich über das Du zum Wir!
Kinder zeigen ihre Gefühle sehr unmittelbar. Erst langsam lernen sie Ihre Impulse zu kontrollieren. Wie kann der Erwachsene die Kinder in ihren Konflikten in einer Krippengruppe unterstützen, bei Bedarf eingreifen ohne die Kinder zu beschämen? Wie entwickeln Kinder ihre Empathie? Der Umgang der Erwachsenen mit Konflikten in einer Krippengruppe hat Vorbildcharakter. Das Seminar bietet die Möglichkeit sich in respektvoller Begleitung zu üben. Im Seminar werden Wege aufgezeigt, wie die TN im Kita- und Krippenalltag Ihre Ruhe und Gelassenheit wiederfinden können.

"Spielen allein genügt nicht" oder doch?
Die Bedeutung des Freien und ungestörten Spiels für eine gute Entwicklung des Kindes wird oft unterschätzt
Erst im Spiel kann das Kind sein Explorationsbedürfnis befriedigen. Das Spiel hat immer auch einen Symbolcharakter.
Das Entdecken und Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten ist bedeutsamer als jedes angeleitete Spielen. Dies bedeutet ein Abschied von der Angebotspädagogik. Geborgen in einer anregenden Umgebung kann das Kind sich aus eigener Initiative gemäß seinen Interessen und seinem Zeitmaß bewegen und spielen.
Dafür ist es wichtig, dass die Pädagogin die Bedürfnisse des Kindes erkennt und es in abwartender und wohlwollender Haltung begleitet.

Beziehungsvolle Pflege nach Emmi Pikler - Weil Wickeln mehr ist
"Vor lauter Windeln wechseln, komme ich zu nichts."
Manchmal liegen die pädagogischen Möglichkeiten gerade da, wo wir sie gar nicht vermuten. Schnell mal wickeln, kurz die Nase putzen, gleichzeitig aber die Kollegin nicht so lange mit der Gruppe allein lassen? Dem Kind in der scheinbar lästigen Situation möglichst schnell Erleichterung verschaffen? Das Konzept der beziehungsvollen Pflege nach Emmi Pikler nutzt genau diese Pflegesituationen als Möglichkeit der echten und bewussten Kommunikation mit dem Kind ganz egal welchen Alters. Das Kind fühlt sich gesehen und wertgeschätzt. Die Eigenkompetenz wird erhalten und das Kind erfährt, das es über seinen Körper selbst bestimmen darf. Diese positive Erfahrung in der Pflege tagtäglich, wirkt sich nicht nur auf das Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein des Kindes aus, sondern auch auf seine geistige und soziale Entwicklung. überträgt sich auf die ganze Krippengruppe. Für die Erzieherin bedeutet die beziehungsvolle Pflege ein mehr an Selbstzufriedenheit in ihrer Arbeit mit den Kleinkindern.

Weitere Themen

- Essen in der Krippe
Vom gefüttert werden bis zum selbstständigem Essen in einer kleinen Tischgemeinschaft
- Wie sprechen wir mit den Kindern - Kommunikation in Pflegesituationen - Reflexion über das eigene Sprachverhalten
- Von der Windel bis zum eigenständigen Toilettengang Mit Wertschätzung und Vertrauen die Kinder im Prozess begleiten
- Hospitations- und Beratungstag in Ihrer Einrichtung
- Entfaltung der Bewegung (Bewegungserziehung in der Kindertagesstätte nach Elfriede Hengstenberg)